Wir, die Sprecher*innen des Netzwerk Freies Musiktheater, beobachten die derzeitigen Beschlüsse und Ankündigungen von Mittelkürzungen im Kulturbereich für das Haushaltsjahr 2026 mit großer Sorge.
In vier von zahllosen Beispielen, zeigen das Statement exemplarisch, wie vulnerabel und wie abhängig von kurzfristigen politischen Entscheidungen die Schaffensbedingungen der Freien Szene sind. Für das Freie Musiktheater, das es als interdisziplinäre Kunstform schon immer besonders schwer hat, adäquate Fördermittel und passende Räume zu finden, bedeuten diese Entwicklungen einen Angriff auf seine Existenzgrundlagen.
Wir fordern Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und alle Entscheidungsträger*innen auf Landes- und kommunalen Ebenen auf, keine weiteren Kürzungen zu beschließen, die die Freie Szene unmittelbar betreffen, und bereits beschlossene zurückzunehmen.
Wir brauchen die ganze Vielfalt der Künste und Zugänge zu Kultur für alle, unabhängig von Bildung, Herkunft, Sprachkenntnissen, Beeinträchtigung, Marginalisierung und finanzieller Situiertheit!
Die immerhin teilweise Abfederung der Kürzungen in Dresden oder auch in Berlin sowie die Welle der Petitionen und Solidaritätserklärungen in Stuttgart, NRW und an weiteren Orten zeigt aber auch: Protest wirkt! Wir erklären uns solidarisch mit allen Institutionen, Initiativen, Ensembles und Einzelpersonen in der Freien Szene, die unter den Kürzungen leiden, sowie mit denjenigen, die sich gegen Kürzungen einsetzen. Es ist höchste Zeit, für Kunstfreiheit, Gerechtigkeit und Vielfalt zu streiten!
20.12.2025
Wir, die Sprecher*innen des Netzwerk Freies Musiktheater, beobachten die derzeitigen Beschlüsse und Ankündigungen von Mittelkürzungen im Kulturbereich für das Haushaltsjahr 2026 mit großer Sorge.
In vier von zahllosen Beispielen, zeigen das Statement exemplarisch, wie vulnerabel und wie abhängig von kurzfristigen politischen Entscheidungen die Schaffensbedingungen der Freien Szene sind. Für das Freie Musiktheater, das es als interdisziplinäre Kunstform schon immer besonders schwer hat, adäquate Fördermittel und passende Räume zu finden, bedeuten diese Entwicklungen einen Angriff auf seine Existenzgrundlagen.
Wir fordern Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und alle Entscheidungsträger*innen auf Landes- und kommunalen Ebenen auf, keine weiteren Kürzungen zu beschließen, die die Freie Szene unmittelbar betreffen, und bereits beschlossene zurückzunehmen.
Wir brauchen die ganze Vielfalt der Künste und Zugänge zu Kultur für alle, unabhängig von Bildung, Herkunft, Sprachkenntnissen, Beeinträchtigung, Marginalisierung und finanzieller Situiertheit!
Die immerhin teilweise Abfederung der Kürzungen in Dresden oder auch in Berlin sowie die Welle der Petitionen und Solidaritätserklärungen in Stuttgart, NRW und an weiteren Orten zeigt aber auch: Protest wirkt! Wir erklären uns solidarisch mit allen Institutionen, Initiativen, Ensembles und Einzelpersonen in der Freien Szene, die unter den Kürzungen leiden, sowie mit denjenigen, die sich gegen Kürzungen einsetzen. Es ist höchste Zeit, für Kunstfreiheit, Gerechtigkeit und Vielfalt zu streiten!
20.12.2025
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